Versicherungs-News

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Aktuelle News

Arbeitsrechtsschutz gewinnt durch Wirtschaftsflaute an Bedeutung
Die lahmende Konjunktur und die daraus resultierenden Jobverluste haben im ersten Halbjahr 2026 sowohl für steigendes Interesse an Rechtsschutzpolicen als auch für höhere Leistungsausgaben im Arbeitsrechtsschutz gesorgt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erwartet für das Gesamtjahr ein Beitragswachstum von 4,5 Prozent in der Sparte. „Wenn Unternehmen Stellen abbauen oder umstrukturieren, nehmen auch die Konflikte […]
Ombudsstelle für Investmentfonds ächzt unter (KI-gestütztem?) Beschwerdeanstieg
Die Ombudsstelle für Investmentfonds steht Anlegern als behördlich anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle offen, wenn es zu Streitigkeiten über Fondsprodukte oder Finanzdienstleistungen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) kommt. Für den Betrieb sorgt der Fondsverband BVI. Der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht der Ombudsstelle für 2025 vermeldet zwar zunächst eine positive Tendenz: Lediglich 138 Eingaben wurden im vergangenen Jahr verzeichnet, ein Rückgang […]

Unfallversicherungs-Rating: bessere, aber unübersichtliche Tarife

Die auf Versicherungen spezialisierte Ratingagentur Franke und Bornberg hat sich auch in diesem Jahr das Angebot an privaten Unfallpolicen angeschaut. 486 Tarife von 93 Versicherern wurden eingehend geprüft und verglichen – was zunehmend zur Mammutaufgabe werde, wie Agentur-Geschäftsführer Michael Franke hervorhob. Denn es gebe immer mehr verschiedene Formulierungen für gleiche oder ähnliche Tatbestände, auch die Tarifstrukturen würden stets vielfältiger. „Dieser Flickenteppich macht die Analyse von Unfalltarifen extrem aufwendig und zeitintensiv – sogar für unsere versierten Analysten“, so Franke. Die für einen Marktvergleich nötige Transparenz und Übersichtlichkeit herzustellen werde mithin schwieriger.

Das eigentliche Ratingergebnis indes fällt erfreulich aus: Knapp 12 Prozent der geprüften Tarife erhielten die Spitzennote „hervorragend“, 2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch der Anteil der „sehr guten“ Tarife wuchs leicht auf 26 Prozent an.

Laut Franke und Bornberg fangen leistungsstarke Unfalltarife mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und 500 Prozent Progression preislich bei etwa 120 Euro Jahresbeitrag an (Annahme: 30-jährige Büroangestellte). Wer einen körperlich strapaziösen Beruf ausübt, müsse mit 200 bis 400 Euro pro Jahr rechnen.